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          Deo für Kinder & Teens? Das Schwitzen in der Pubertät.

Wo ist der liebliche Babygeruch geblieben? 

Irgendwann sind sie vorbei, die Zeiten des unschuldigen Baby- und Kindergeruchs. Bei den einen früher, bei einigen später. Verhindern kann man es nicht. Warum ist das eigentlich so?

Kleine Evolutionsgeschichte des Schwitzens

Der Mensch hat zwei Millionen lebensnotwendiger Schweißdrüsen. Er kann viel mehr schwitzen als andere Säugetiere. So wird seine Körpertemperatur reguliert und abgekühlt, wenn es nötig ist. Das Blut unter der Hautoberfläche kühlt durch die Verdunstung des Schweißes ab und schützt so die Organe. Wir müssen also unbedingt genug trinken, damit der Körper richtig arbeiten kann.

Die Schweißdrüsen sind übrigens am ganzen Körper verteilt: Achseln, Brust, Intimbereich, Bauchnabel und einige im Gesicht. Wie viel man schwitzt, hängt  auch vom Alter oder dem Gewicht ab. Die gute Nachricht: Schweißdrüsen können trainiert werden - bei Sportler*innen arbeiten die Drüsen schneller und sie schwitzen somit eher, aber dafür weniger. Täglich verdunstet jeder Mensch bis zu einem Liter Wasser ohne körperliche Anstrengung.

Auch das noch! Schwitzen in der Pubertät

Die Hormone spielen verrückt und stressen nicht nur den Körper. Als wäre das nicht schon genug, arbeiten die Schweißdrüsen durch die Geschlechtshormone ab sofort auch noch auf Hochtouren. Das liegt daran, dass eine zweite Art von Schweißdrüsen aktiviert wird. Die ekkrinen Drüsen kühlen den Körper, die apokrinen Duftdrüsen sondern jetzt aber ein Sekret aus. Jede*r schwitzt unterschiedlich stark, denn jeder Körper ist ein wenig anders. Aber der Schweiß besteht auch nicht mehr nur aus Wasser und Salz wie in Kindertagen, sondern es kommen Fette, Aminosäuren und Proteine dazu. Dadurch riecht er nicht mehr so unschuldig neutral wie gewohnt.

Und der Schweiß wird immer wieder unkontrolliert ausgeschüttet: Am liebsten bei Unsicherheit, Nervosität und sonstigen Gefühlsausbrüchen. Ein Teufelskreis, der wieder zu einer neuen Schweißflut führen kann. Das Wechselbad der Gefühle von Gereiztheit, Verwirrung, Überschwänglichkeit oder Wut ist der faszinierenden Hochleistungsarbeit von verschiedenen Hormonen zu verdanken. Bei der Menge an Reizen, die verarbeitet werden müssen, ist es klar, dass die Stresshormone die Oberhand haben. Sie werden freigesetzt und lösen das unangenehme Schwitzen aus. Zum Glück ist das aber nur eine absehbare Phase. Nach der Pubertät reguliert sich normalerweise alles wieder.

Die richtige Körperchemie

Der Körpergeruch wird von unserem Essen, aber auch von Parfüms und Chemikalien, z.B. in Duschgels, Waschmitteln oder dem Kleidungsmaterial beeinflusst. Jeder Mensch riecht anders.Dabei kommt es auch auf das Geschlecht an. Jungen und Mädchen haben jeweils andere Bakterien, mit denen der Schweiß auf der Haut zersetzt wird. Deshalb riechen sie unterschiedlich - Frauen eher wenig und säuerlich, Männer etwas stechender. Natürlich hat auch das wieder seinen Sinn in der Evolution. Denn in den typischen Duftstoffen sind Lockstoffe, damit sich die Geschlechter gegenseitig wahrnehmen können. Im besten Fall findet man sie anziehend und nicht abstoßen. Wie schön, dass unser Körper also schon Hinweise darauf gibt, wer nicht für uns bestimmt ist. Lernen wir besser, auf ihn zu hören.

Eigentlich ist frischer Schweiß geruchslos. Erstmal also kein Grund zur Panik. Erst wenn die Bakterien nach einiger Zeit anfangen zu arbeiten, fängt es an, unangenehm zu riechen. Feuchtwarme Bereiche wie unter den Achseln mögen diese Bakterien besonders. Natürlich hilft waschen, aber wer macht das schon mehrmals täglich?

Wie wirken Deos eigentlich? 

Abhilfe schaffen Deodorants. Sie enthalten in der Regel Duftstoffe und antibakterielle Wirkstoffe, die die Entstehung des unangenehmen Geruchs verhindern. Die Stärke der Schweißproduktion wird dabei meist nicht beeinflusst. Schwitzen ist für den Körper lebensnotwendig, ansonsten könnte eine Überhitzung drohen.

Gegen die Schweißproduktion selbst helfen Antitranspirante. Diese enthalten Aluminiumsalze, die die Schweißdrüsen mehr oder weniger verstopfen. Praktisch, jetzt schwitzt und riecht man weniger. Aber ist das nicht irgendwie seltsam? In den Achseln befinden sich besonders viele kleine Lymphknoten. Durch das Lymphsystem entgiftet sich der Körper, Schadstoffe werden ausgeschieden. Wenn das jetzt nicht über die Achseln geschehen kann, bleiben womöglich mehr Schadstoffe im Körper zurück. Die Aluminiumsalze werden über die Haut aufgenommen und im Körper über das Lymphsystem verteilt. Was für Auswirkungen das hat, ist bis heute nicht abschließend geklärt. 

Unbedenkliches Deo für Mädchen und Jungen

Unsere veganen und aluminiumfreien Deos für Mädchen und Jungen sind mild und pflegen die Haut mit Bio-Aloe-Vera. Der pflanzliche Wirkstoffkomplex sorgt dafür, dass sich kein unangenehmer Geruch entfaltet. Stattdessen duftet die Haut frisch, auch beim Sport und im Alltagsstress. Und das ganz ohne beißende, künstliche Duftwolke. Natürliche Sicherheit ohne Wenn und Aber.

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